Pfingsten 2016: So geht Coupé

Sonntag, 15.05.2016

Ankunft bei Audi Ingolstadt

Der eigentliche „Hauptkampftag“, an dem das sehr schön geplante Programm um 9 Uhr morgens vor dem Hotel begann, wo die drei zugewiesenen Gruppen ihre Aufstellung nahmen. Erfreulicherweise kam doch eine ganze Menge Coupés zusammen, was in den vergangenen Jahren nicht selbstverständlich war. Schließlich gibt es immer weniger unserer geliebten Autos auf den Straßen und sie werden ja auch nicht jünger. Dennoch erstrahlten viele immer noch wie am ersten Tag, woran man die gute Pflege und Zuneigung vieler Besitzer erkennen kann. Absolutes Highlight war die von unserem Forenmitglied und technischem Experten „the engine-er“ organisierte Tour zum Audi-Werk nach Ingolstadt. Hier durften wir mit unseren Fahrzeugen direkt vor dem imposanten Gebäude des Audi-Museums Aufstellung nehmen.

Die italienische Invasion: Was ist das für ein Auto, Karl?

Das ist schon deswegen außergewöhnlich, weil dort sonst niemand einfach so parken darf, schon gar keine Fiats zu Dutzenden. Schmunzelnd konnte man sich als Coupéfahrer dann auch ansehen, wie Passanten und Beschäftigte sich sehr interessiert diese exotischen Fahrzeuge betrachteten. Da ja viele Coupés keine sichtbaren Herstellerbezeichnungen mehr tragen, mag der eine oder andere die Autos für Audis nächsten großen Designwurf gehalten haben. Diese Leute mussten wir entsprechend enttäuschen, aber solche Fehlinterpretationen ist man als Coupéfahrer ja ohnehin gewohnt und findet es meist sehr amüsant, welche Wetten auf die Herkunft des Fahrzeugs abgeschlossen werden.

Historische Exponate im Audi-Museum

Historische Exponate im Audi-Museum

Eine Museumstour in zwei Gruppen fand gegen 10.30 Uhr etwas früher als geplant statt, weil wir zeitmäßig besser lagen als eigentlich veranschlagt. In diesem gläsernen Museum erfuhr man dann sehr viel über die Historie von Audi bzw. den Vorgängermarken wie Horch oder DKW. Technische Details an den mit viel Geduld restaurierten Oldtimern faszinierten natürlich auch technikaffine Coupéfreunde. Beim Rundgang stieß man auf einige schöne Details aus dem Rennsport, die auch dem Coupé nicht fremd sind, wie etwa für die gute alte Rennsportzeit typische Tankdeckel, die unserem nicht unähnlich sind. Speziell für Fahrer von Coupés (wenn auch nicht unbedingt Fiat) hatten die Audi-Spezialisten auch eine Auswahl der klassischen Coupés ihrer Produktion aus den vergangenen Ja

Ähnlichkeiten

Ähnlichkeiten

hrzehnten in der Präsentation, nebst einem an der Wand verewigten Hashtag #SoGehtCoupé – was die Fiatfreunde natürlich zum Grinsen brachte. Natürlich ließ es sich ein gewisser Witzbold nicht nehmen, im Gästebuch des Museums eine kleine Zeichnung unseres Coupés mit dem Hinweis „SO geht Coupé!“ zu hinterlassen. Aber wer könnte auch daran zweifeln, dass unsere Autos die finale Antwort auf das Coupédesign sind. Zumindest das im gleichen Zeitraum erschienene Audi Coupé der 1990er kann vom Styling her in keiner Weise mithalten.

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Soso… :)

Das ist offenbar nicht mal eine Geschmackssache, sondern eine Tatsache, die auch von (ungenannt gebliebenen) Museumsmitarbeitern bestätigt wurde. Aber Spaß beiseite, es war wirklich eine tolle Führung und die Exponate zeigen einen bemerkenswerten Querschnitt durch die deutsche Autogeschichte. Der Aufenthalt dort war jedenfalls jede Minute wert und ist etwas, was man nicht alle Tage erlebt. Und dass ein Haufen Coupés (und damit meine ich unsere Modelle) auf diesem „heiligen“ Platz versammelt sein durfte, ist vermutlich eine einmalige Sache, die sich so nie wiederholen lässt. Insofern nochmals vielen Dank an den Organisator dieser Tour, ohne den das nicht möglich gewesen wäre.

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