Pfingsten 2015 – Spessart / Rhein-Main

Das traditionell an Pfingsten stattfindende offizielle Treffen der Fiat Coupé Freunde Deutschland ist dieses Jahr in gleich zwei Bundesländern ausgetragen worden. Unter dem Schlagwort „Großraum Rhein-Main“ hatte sich das Organisationsteam um unser Mitglied Suziracer  ein schönes Programm mit tollen Locations ausgedacht.

 

Ausgangspunkt war das Landhotel „Klingerhof“ in Hösbach, einem Ort nahe Aschaffenburg. Über die Autobahn A3 bestens zu erreichen, bot dieses Hotel die idealen Voraussetzungen — ausreichende Kapazitäten (inklusive Parkplätze für unsere Bellas) sowie eine benachbarte Gastronomie, die das Beisammensein bei einem Glas Bier für die Hotelgäste natürlich umso leichter machte. Für das Relaxen zwischendurch stand außerdem ein Wellness-Bereich zur Verfügung.

 

20150523_150825Das offizielle Programm begann am Samstag, dem 23. Mai 2015, obwohl natürlich einige Coupéfreunde schon am Freitag angereist waren. Um 14 Uhr war Abmarsch für die in zwei Gruppen eingeteilten (knapp dreißig) Coupés. Die Fahrt ging trotz anderslautender Vorhersagen ohne einen Regentropfen durch die kurvenreiche Spessartlandschaft zum Schloss Mespelbrunn. Dieses kleine Wasserschloss ist zumindest der älteren Generation noch aus dem Film „Das Wirtshaus im Spessart“ ein Begriff.Nach einer Besichtigung des schlosseigenen Museums und einem anschließenden gemeinsamen Verweilen im „Pferdestall“ (einem benachbarten Lokal) ging die Fahrt über die abgesteckte Rund-Route zurück zum Hotel. Das gemeinsame Abendessen wurde von den üblichen Benzingesprächen begleitet, bei denen sich alte und neue Gesichter begegneten und interessante Themen miteinander austauschten. Das Essen fand allgemein sehr großen Anklang, die eigens für uns eingerichtete kleine Karte bot für jeden Geschmack etwas.

 

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Besonders gelobt wurden allseits die Spargelcremesuppe und das Salatdressing, aber auch die Haupt- und Nachspeisen waren von hervorragender Qualität. Sehr innovativ waren die eigentlich aus einem Scherz heraus entstandenen Bierdeckel, die Jörg (Suziracer) eigens für diesen Anlass hat drucken lassen. Hintergrund war die Besorgnis eines Kellners im Vorfeld der Planung, dass bei einer so großen Gruppe der eine oder andere vergessen könnte, welche Getränke konsumiert wurden. Um dies zu vermeiden, konnte jeder Teilnehmer auf seinem persönlichen Bierdeckel seinen Namen sowie die verzehrten Getränke und Speisen aufführen. Nebenbei sind die Bierdeckel natürlich auch ein schrulliges Sammlerobjekt. Auf dem Bild zu sehen ist das Teilnehmerpaket mit Startnummer-Schild, Schlüsselband, Namensschild, Roadbook, Coupé-Sekt sowie natürlich den erwähnten Bierdeckeln.

 

 

IMG-20150525-WA0157Nach einer für viele nur kurzen Nacht ging es am Sonntag um neun Uhr weiter in Richtung Frankfurt, also von Bayern nach Hessen. Der Konvoi mit den zwei Gruppen Coupés fuhr zur Klassikstadt, einer Art privatem Museum, das in einem Frankfurter Industriegebiet eingerichtet wurde. Allerdings unterscheidet sich dieses Museum insofern von anderen Museen, als die dort ausgestellten Fahrzeuge entweder Händlern oder Privatleuten gehören, die dort die hochwertigen Fahrzeuge in den Gebäuden unterstellen. Entsprechend groß ist die Vielfalt an sehenswerten Old- und Youngtimern sowie Fahrzeugen neuerer Bauart. Vom Supersportler bis zum klassischen Fiat 500 war alles vertreten. Ein erheblicher Teil der Autos steht im Übrigen zum Verkauf — wer also Lust bekommen hat, eines der historischen Schätzchen zu erwerben, kann das in der Regel auch tun.

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Vor der Kulisse der Klassikstadt konnten wir unsere Coupés auf einem großen Parkplatz präsentieren, was zu einigen tollen Fotos geführt hat, darunter der „Deutsch-Italienische-Farben-Shot“. Insgesamt waren es hier sogar mehr als dreißig Coupés, weil einige Teilnehmer exklusiv nur zur Klassikstadt kamen.

 

 

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Anschließend ging es über Landstraßen nach Gelnhausen, das ebenfalls in Hessen liegt. Die auch als „Barbarossa-Stadt“ bekannte Ortschaft weist viele historische Fachwerk- und andere Bauten auf, die von zwei versierten Tourismusführern unseren beiden Gruppen erklärt wurden. Das Wetter spielte prima mit, wie sich das für ein Coupétreffen gehört. Von Gelnhausen aus ging es dann über eine weitere Spessart-Strecke zurück ins benachbarte Bayern und zum Hotel, wo dann das finale Abendessen mit vielen weiteren Benzingesprächen wartete.  Für den Montag war für Interessierte noch ein Besuch in einer Kupfermine angeboten worden, doch die meisten, die einen weiteren Anfahrtsweg hatten, wollten nicht allzu spät in den Pfingst-Rückreiseverkehr kommen. Daher wurde auf diesen Programmpunkt verzichtet und die im Hotel verbliebenen Teilnehmer verabschiedeten sich schließlich nach einem gemeinsamen Frühstück voneinander (ein Teil der Coupéfreunde aus der näheren Umgebung hatten sich bereits am Vorabend von allen verabschiedet).

 

 

Tolle Teilnehmer, tolle Planung und eine tolle Location sind genau die richtigen Zutaten für ein Coupétreffen dieser Art. Es ist anzunehmen, dass der Klingerhof nicht das letzte Mal Coupéfreunde aus allen Teilen Deutschlands beherbergt hatDie Coupéfreunde möchten allen Teilnehmern und den Organisatoren für ihren Enthusiasmus und Mühe herzlich danken — es war uns im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest.

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